Montag, 18. Juli 2016

Unter Geiern



Auch in diesem Jahr waren wir wieder für einige Wochen mit dem Wohnmobil in unserem Lieblingsland Frankreich unterwegs. An ein besonders schönes Erlebnis erinneren wir uns am liebsten: wir hatten das Glück und konnten Geier in freier Wildbahn über der Verdon-Schlucht beobachten!







An einem Aussichtspunkt an der Route des Crêtes hatten wir eine geeignete Stelle gefunden, um die Gänsegeier zu beobachten. Hoch über unseren Köpfen und auch tief in der Schlucht unter uns!




Gänsegeier haben eine Flügel-Spannweite von 2,40 - 2,80m!




Die beeindruckenden Vögel kamen uns so nahe, dass wir die Einzelheiten des Gefieders sehr gut erkennen konnten!




Ein faszinierendes Schauspiel, von dem wir uns kaum lösen konnten! Stundenlang schauten wir zu, wie die Geier ihre Kreise zogen. So lange, bis unser Genick ganz steif war!










Beim Anschauen der Fotos bemerkte ich erst beim Reinzoomen, was ich da auf einem Foto  eingefangen habe:
Ein Geier hat eine Brille im Schnabel! 
Da hat wohl jemand beim Blick in die tiefe Schlucht nicht aufgepaßt! Zum Glück ist es nicht meine!





Herzlichst, Heike

Montag, 16. Mai 2016

Fliederblüten- und Waldmeister-Sirup




Jetzt im Mai blüht der Flieder wunderschön im Garten und auch der Waldmeister gedeiht prächtig im Halbschatten.




Genau die richtige Zeit, um daraus leckeren Sirup herzustellen!




Fliederblüten-Sirup

Von ca. 6 sauberen Fliederdolden zupft man die einzelnen Blüten ab.
(Im Grunde kann man jede Fliedersorte benutzen, aber von dem dunklen, violetten Flieder erhält man einen Sirup in toller Farbe!)
1 l Wasser kocht man dann mit 750 g Zucker auf und läßt die Zuckerlösung anschließend abkühlen. Wenn die Lösung nur noch lauwarm ist, gibt man 10 g Zitronensäure dazu und verrührt das Ganze.
Dann legt man die Fliederblüten und eine in Scheiben geschnittene Bio-Zitrone in ein großes Glas und übergießt alles mit der lauwarmen Zuckerlösung.
Nach ca. 4 - 6 Tagen kann man den Sirup durch ein Sieb schütten und anschließend in kleine Flaschen abfüllen.




 Waldmeister-Sirup

Als erstes läßt man ca. 40 g Waldmeister über Nacht leicht antrocknen. Danach zupft man die kleinen Blättchen von den Stielen und gibt sie zusammen mit 2 in Scheiben geschnittenen Bio-Zitronen in einen großen Glasbehälter.
Dann kocht man 1 l Wasser mit 1 kg Zucker und ca. 20 g Zitronensäure auf. Wenn die Zuckerwasserlösung abgekühlt ist, gießt man sie über die welken Waldmeisterblätter und läßt das Ganze für ca. 3 - 4 Tage ziehen.
Anschließend nur noch abseihen und in kleine Portionsflaschen füllen und beschriften.




 Beide Sirupsorten sind im Kühlschrank ca.1 Monat haltbar. Man kann sie aber auch für eine längere Haltbarkeit vor dem Abfüllen einmal kurz aufkochen. Allerdings geht dann doch einiges vom Aroma verloren.




Besonders lecker schmeckt der Sirup, wenn man ihn mit Sekt aufgießt! Wasser geht (zur Not!) aber auch!





 Herzlichst, Heike


 

Sonntag, 8. Mai 2016

Frühling auf der Lettweiler Höhe



Heute war es so heiß, dass wir erst am späten Nachmittag eine Runde laufen waren. Unser Ausgangspunkt war Neudorferhof, ein kleiner Weiler, der sehr idyllisch auf der Lettweiler Höhe liegt. 

Überall an den Wegrändern und auf den Wiesen blühen im Augenblick die große Sternmiere, Butterblumen und auch das Wiesenschaumkraut.







Auf unserer Runde kamen wir an einer uralten Eiche vorbei - mein Lieblingsbaum!




Zarte, junge Triebe wachsen aus uraltem Holz! Einige Äste sind schon abgestorben und kahl, aber die Eiche lebt hoffentlich noch viele, viele Jahre weiter...




Eine Bank am Fusse des riesigen Stammes lädt zum Verweilen ein.







Das Gelb der blühenden Rapsfelder leuchtet in der Sonne so stark, dass man fast geblendet wird!













Bei den Birken gibt's schon wieder eine Bank, auf der man sich zum Ruhen und Schauen niederlassen kann.
















Vom Donnersbergblick hat man eine phantastische Aussicht über das Nordpfälzer Bergland bis hin zum Donnersberg, dem höchsten Berg der Pfalz.










Herzlichst, Heike


Samstag, 30. April 2016

Eine Nacht auf dem Dach der Provence - Mont Ventoux

 


Ein ganz besonders schönes Highlight in unserem letzten Urlaub in Südfrankreich war die Übernachtung auf dem Mont Ventoux (1.911m)!
Der "Windige" oder auch "Gigant der Provence" genannte Berg ist unser unumstrittener Lieblingsberg! Immer, wenn wir in den Süden fahren, müssen wir einfach einmal auf den Gipfel. Das ist schon wie eine Sucht, der wir nicht widerstehen können!

Letzten Juli wollten wir dann auch einmal direkt auf dem Gipfel übernachten. Tagsüber ist dort ziemlich viel los, aber am späten Abend und in der Nacht hatten wir den Mont Ventoux für uns allein!
 






Abends konnten wir beobachten, wie ein starkes Gewitter aufzog. Ein wunderschönes Naturschauspiel, dem wir, solange wie möglich, draußen zugesehen haben.






















Man kann kaum schöner übernachten! Der Mond über uns und in der Ferne die Lichter der umliegenden provenzalischen Dörfer!




Aber geschlafen haben wir nicht sehr lange. Schon für ganz früh haben wir uns den Wecker gestellt. Schließlich wollten wir auch den Sonnenaufgang sehen!




 Kurz bevor die Sonne den Himmel in ein Farbenspiel verwandelte, kamen auch noch einige andere Leute mit PKWs auf den Gipfel hoch gefahren. Der Sonnenaufgang auf dem Mont Ventoux ist schon 'was ganz Besonderes!










 An dieser Farbenpracht konnten wir uns kaum sattsehen! 







Bei solch tollen Motiven freut man sich immer wieder auf's Neue, dass die Zeit der analogen Fotografie vorbei ist! Dass man nach 36 Bildern den Film wechseln mußte, mag man sich gar nicht mehr vorstellen! ;-)




Vom Wind durchgepustet und leicht verfroren, aber glücklich, wärmten wir uns dann im WOMO mit heißem Kaffee zum Frühstück.

Als die Sonne hell am Himmel schien und als es auf dem Gipfel wieder belebter wurde, machten wir uns fertig zur Abfahrt hinunter nach Malaucène.




 Au revoir! ... bis zum nächsten Mal!





Herzlichst, Heike